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Montag, 19.06.2006

Neue Handyspiele




[ EINGANG ]



Das Gesch?ft mit den Klingelt?nen r?ckt in Zukunft in den Hintergrund ? zumindest, wenn man den US-Marktforschern von IDC glaubt. Schon in diesem Jahr sollen mobile Spiele mehr Umsatz als Klingelt?ne bringen, 2008 k?nnten mit ihnen 1,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet werden. ?hnliches prophezeien die britischen Kollegen von Juniper Research: Die M?rkte f?r Mobile Gaming werden in Europa von heute rund 220 Millionen Dollar auf ?ber sieben Milliarden Euro Umsatz in 2009 wachsen.

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Freitag, 02.12.2005

Handy-Spiele: Marktführer kommt aus Unterfranken

Die Firma HandyGames aus Giebelstadt im Landkreis Würzburg programmiert Spiele fürs Handy. Gegründet wurde das Unternehmen von den Brüdern Christopher und Markus Kassulke, die dank cleverer Firmenpolitik auch den New-Economy-Crash überstehen konnten. Obwohl in der Hightech- und Software-Branche weltweit tätig, sehen sich die Inhaber als klassische Mittelständler.

Viele Spiele, die man auf dem Mobiltelefon machen kann - etwa eine Siedlung gründen oder auf fremden Planeten kämpfen - kommen aus dem unterfränkischen Giebelstadt. Die Firma HandyGames schreibt schwarze Zahlen und expandiert: 40 Mitarbeiter sorgen dafür, dass regelmäßig neue Spiele für die neuesten Handymodelle programmiert werden, sodass beim U-Bahn-Fahren oder Zahnarzt-Warten immer Abwechslung geboten ist. Vorbei sind die Zeiten, da man mit dem Handy nur telefonieren oder bestenfalls ein paar Luftballons in Schwarz-Weiß abschießen konnte. Heute ist alles in Farbe. Aufwändige Simulationen sind genauso möglich wie knallige Ego-Shooter; alles mit der passenden Musik unterlegt und im Haus programmiert.

Von der Uni in den Chefsessel

Christopher und Markus Kassulke testen ihre Spiele immer noch gerne selbst. Für die Entwickler ist es eine Herausforderung, ein Spiel so hinzutrimmen, dass es auf fünf mal drei Zentimeter großen Displays einfach gut aussieht. Als Studenten haben sie die Firma vor fünf Jahren gegründet, nachdem sie erst als Freelancer für die PC- und Videospiel-Branche gearbeitet hatten. "Wir wollten selber Spiele machen", berichtet Markus Kassulke. "Wir haben uns nie als Startup gefühlt. Wir haben die Beträge selbst aufgebracht: die Sparkonten abgeräumt und alles zusammengekratzt", ergänzt Udo Bausewein, der Dritte im Führungsteam. Seitdem bietet HandyGames der weltweiten Konkurrenz Paroli und das, obwohl sich einiges auf dem Mobilfunksektor geändert hat. "Damals konnte man mit vier Geräten 80 Prozent vom Massenmarkt abdecken. Mittlerweile sind es rund 60 Gerätetypen, die wir abdecken, also 250 Handymodelle", erklärt Markus Kassulke.

Selfmademen mit Bodenhaftung
Inzwischen bewegen sich die Umsätze der Software-Schmiede im einstelligen Millionenbereich, während viele der Unternehmen aus den Zeiten von Computer- und lnternetboom schon wieder Geschichte sind. HandyGames setzt da auf Bodenständigkeit: "Wir wollten kein Fremdkapital bei uns im Haus haben. Wir sind ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen", so Bausewein. Sein Kompagnon Markus Kassulke sieht bei den Zusatzleistungen für Mobilfunkkunden noch deutliche Wachstumschancen: "Ich nehm' eben mein Laptop oder meinen Multimedia-Fernseher nicht mit. Man steckt halt seinen Schlüssel, seinen Geldbeutel und auch sein Handy ein, wenn man aus dem Haus geht." HandyGames sucht noch weitere Spieleentwickler und Programmierer. Geplant ist, die Arbeitsplätze in nächster Zeit zu verdoppeln: Von 40 auf 80 Angestellte.

Quelle : BR-Online

Mittwoch, 27.07.2005

Handyspiele




[ EINGANG ]



Handy-Spiele werden zum Kassenschlager


Das Geschäft mit den Klingeltönen rückt in Zukunft in den Hintergrund ? zumindest, wenn man den US-Marktforschern von IDC glaubt. Schon in diesem Jahr sollen mobile Spiele mehr Umsatz als Klingeltöne bringen, 2008 könnten mit ihnen 1,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet werden. Ähnliches prophezeien die britischen Kollegen von Juniper Research: Die Märkte für Mobile Gaming werden in Europa von heute rund 220 Millionen Dollar auf über sieben Milliarden Euro Umsatz in 2009 wachsen.


Samstag, 09.07.2005

Die neuesten Handyspiele




Ein wenig überrascht der Optimismus, denn es ist nicht lange her, dass der Handy-Marktführer Nokia schmerzlich feststellte, wie schwer es ist, mit Mobiltelefonen, die vor allem zum Spielen geeignet sind, Geld zu verdienen. Die mit enormem Werbeaufwand im Sommer 2003 in den Markt gedrückte Spielkonsole N-Gage floppte. An der mangelnden Lust der Spieler lag das nicht. Vielmehr strapazierten Design- und Technikmängel an den Geräten und schlecht angepasste Games die Nerven der Spieler.

Nun hat Nokia angekündigt, die Spieletechnologie von N-Gage auch in andere Smartphones einzubauen. Das bedeutet, dass das reine Spiele-Handy wohl keine Chance mehr bekommt. Diese Entwicklung zeigt aber auch, wie selbstverständlich auch komplexe Spieletechnologie in Zukunft zu jedem Multimediamobiltelefon gehört. Die Zahl der Mobiltelefone, die mit der simplen Programmumgebung Java als Spielebasis ausgerüstet sind, liegt inzwischen ohnehin bei über 250 Millionen Geräten weltweit.


Handy-Spiele werden zum Kassenschlager

Das Geschäft mit den Klingeltönen rückt in Zukunft in den Hintergrund ? zumindest, wenn man den US-Marktforschern von IDC glaubt. Schon in diesem Jahr sollen mobile Spiele mehr Umsatz als Klingeltöne bringen, 2008 könnten mit ihnen 1,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet werden. Ähnliches prophezeien die britischen Kollegen von Juniper Research: Die Märkte für Mobile Gaming werden in Europa von heute rund 220 Millionen Dollar auf über sieben Milliarden Euro Umsatz in 2009 wachsen.

Samstag, 18.06.2005

Handyspiele

Studie ermittelt Top 10 der Handyspiele-Hersteller

Laut dem Ergebnis einer sechsmonatigen in Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien und Deutschland durchgeführten Studie von Mobile Games Analyst (Informa Telecoms&Media), bei der basierend auf der Anzahl der auf den Servern europäischer Operator verfügbaren Spiele sowie auf der relativen Größe des Portals die Top 10 der Handyspiele-Hersteller ermittelt wurde, ist Gameloft auf Platz 1 gelandet. Die französischen Entwickler sind u.a. mit Spielen wie New York Nights und Splinter Cell ? Chaos Theory auf dem Mobile Entertainment Markt vertreten. Auf Platz 2 landete der Spielehersteller Infospace und Sumea konnte den dritten Platz für sich behaupten.